MIETER HELFEN MIETERN
Frankfurt e.V.

Frankfurter Rundschau vom 15.07.2016

Frankfurt

ABG soll Kurs ändern

Mietervertreter fordern günstigere Neubauten

Dass die städtische Wohnungsgesellschaft ABG Frankfurt Holding die Mieten innerhalb
von fünf Jahren nur noch um fünf Prozent erhöhen darf, geht der Nachbarschaftsinitiative Nordend, Bornheim, Ostend, der Kampagne "Eine Stadt für Alle" und dem Verein "Mieter helfen Mietern" noch nicht weit genug. Sie nehmen den personellen Wechsel im Planungsdezernat zum Anlass, auf eine deutliche Kurskorrektur in der Frankfurter Wohnungspolitik zu drängen. In einer gemeinsamen Erklärung fordern die Initiativen, dass die ABG auf Grundstücken in ihrem oder im öffentlichen Besitz nur noch Wohnungen bauen solle, deren Mieten auf höchstens fünf bis sieben Euro pro Quadratmeter begrenzt würden. Nur so sei es möglich, die dramatisch zugespitzte Situation zu entspannen. Die Mietervertreter setzen sich zudem dafür ein, dass
Grundstücke nicht länger nach Höchstpreis vergeben werden. cm