| Frankfurter Rundschau vom 08.09.2011, Jutta Ochs |
|
Erste Welle der Mieterhöhung
Bockenheim ist ein Schwerpunkt. Die erste Welle der Mieterhöhungen auf der Basis des seit Juni gültigen neuen Mietspiegels erfasst jetzt die Mieter. Ein Schwerpunkt scheint Bockenheim zu sein. Dort gibt es neuerdings einen Zuschlag wegen guter Lage von 1,24 Euro pro Quadratmeter.
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 06.09.2011, Claus-Jürgen Göpfert |
|
"Ungerechtes System"
Verein "Mieter helfen Mietern" kritisiert Struktur der städtischen Müllgebühren. Mit scharfer Kritik reagiert der Verein "Mieter helfen Mietern" auf die Absicht der schwarz-grünen Römer-Koalition, die
Müllgebühren zum 1. Januar 2012 zu erhöhen. Die geplante Anhebung um 16 bis 18 Prozent nennt der Gesch.ftsführer des Vereins, Jürgen Lutz, "sehr üppig".
weiter ...
|
| Frankfurter Algemeine Zeitung, September 2011 |
|
Mieterverein hält Müllsatzung für ungerecht
Der Mieterschutzverein "Mieter helfen Mietern" hält die geplante Erhöhung der Müllgebühren um bis zu 18 Prozent zum 1. Januar für "sehr üppig" ...
Aufrufbar über FAZ-Archive (kostenpflichtig!)
|
| Frankfurter Rundschau vom 26.08.2011, Jutta Ochs |
|

Verhängnisvolles Formular
Eine Analphabetin verstand das Formular nicht und machte unwissentlich falsche Angaben. Das Frankfurter Wohnungsdezernat zeigt die Frau wegen Sozialbetrugs an. "Unmenschlich und rechtlich bedenklich", findet der Mieterverein.
Jürgen Lutz von Mieter helfen Mietern findet das Verhalten der Stadtverwaltung „unmenschlich“, erkennt einen „Ausdruck von Eiseskälte“. Mark Gellert, Sprecher von Wohnungs- und Planungsdezernent Edwin Schwarz (CDU), spricht dagegen von „vorgeschriebenem Behördenverhalten“. Für seine Fehler habe jeder Mensch persönlich „geradezustehen“.
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 04.07.2011, Claus-Jürgen Göpfert |
|

Mieten im Ostend explodieren
Im Schatten des Neubaus der Europäischen Zentralbank entstehen immer mehr Luxuswohnungen. Das einstmals jüdisch geprägte Arbeiterviertel ist nun die zweitteuerste Lage Frankfurts.
Alarmierende Entwicklung im Ostend: Als Folge des Neubaus der Europäischen Zentralbank (EZB) nimmt der Strukturwandel dort immer rasantere Züge an. Die Verdrängung der angestammten, eher ärmeren Bewohner aus dem Stadtviertel ist „in vollem Gange“, so Jürgen Lutz, der Geschäftsführer des Vereins „Mieter helfen Mietern“.
weiter ...
|
| Frankfurter Algemeine Zeitung vom 12.05.2011, Rainer Schulze |
|
Deutsche Annington
„Die lassen die Wohnungen verkommen“
Wohnungen werden nicht mehr instandgesetzt und Mieter sollten für nicht erreichbare Hausmeister bezahlen.
Privatisierung der Nassauischen Heimstätte ist derzeit vom Tisch.
Lesen Sie den Artikel bei FAZ.NET ...
|
| Frankfurter Algemeine Zeitung, Mai 2011 |
|
Mieterverein lobt Römer-Koalition
Während die schwarz-grüne Koalition für ihre Pläne, durch Milieuschutzsatzungen und günstige öffentliche Wohnungen den Wohnungsmarkt zu beruhigen, ...
Aufrufbar über FAZ-Archive (kostenpflichtig!)
|
| Frankfurter Neue Presse vom 03.04.2011 |
|
Warum wurde das Institut gewechselt?
Leserbrief: Im Kommentar zum Mietspiegel steht, dass das Institut, das die Tabellen erarbeitet hat, selbst von den Beteiligten gelobt worden sei, die den Mietspiegel ablehnen. Mieter helfen Mietern gehört der Mietspiegelkommission an und hat den Mietspiegel abgelehnt. Und wir haben das Institut nicht gelobt. Das Verfahren litt darunter, ...
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 03.04.2011, Jutta Ochs |
|

Tausend böse Briefe
Die Deutsche Annington will von ihren Sozialwohnungsmietern mehr Geld und beruft sich dabei auf ein Urteil des BGHs.
Mieter, die das bestimmte Schreiben von der Deutschen Annington bekommen haben, sprechen von einem „Droh-“ oder sogar Erpresserbrief“.
weiter ...
|
| Frankfurter Neue Presse vom 25.03.2011 |
|
Miete steigt um 4,4 Prozent
Vertreter von Mietern und Vermietern haben sich gestern auf einen neuen Mietspiegel geeinigt. Er sieht im Vergleich zum zwei Jahre zurückliegenden Zahlenwerk durchschnittliche Preissteigerungen von 4,4 Prozent vor. 3300 Mieterhaushalte wurden für den Mietspiegel befragt und erstmals auch 1200 Vermieter. Nach Auswertung der Angaben ist die durchschnittliche Nettokaltmiete gegenüber dem 2009 verabschiedeten Zahlenwerk von 7,45 auf 7,78 Euro gestiegen. Der neue Mietspiegel soll bis Ende Mai veröffentlicht werden und gilt rückwirkend vom 1. Juni 2010 an...
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 29.12.2010, Claus-Jürgen Göpfert |
|

Wenn der Hausbesitzer betrügt
„Mieter helfen Mietern“ warnt vor Eigentümern, die einfach die Kaution einbehalten. Für die Vermieter sei der Betrug ein lohnendes Geschäft, denn nur etwa 20 Prozent der Betrogenen ziehen vor Gericht um ihr Recht einzufordern.
Wer mit Jürgen Lutz sprechen möchte, muss hartnäckig bleiben. Denn der Geschäftsführer des Vereins Mieter helfen Mietern telefoniert nicht selten beidhändig. Viele Menschen sprechen auch hilfesuchend im Büro Große Friedberger Straße 16-20 vor.
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 09.12.2010, Claus-Jürgen Göpfert |
|
THEMA DES TAGES / David mietet bei Goliath - Verdruss und Ärger sind absehbar, und ins Schleudern kommt der Mieter. Goliath ist in dem Fall die Annington, Deutschlands größtes Immobilien-Unternehmen. Doch nicht nur im Frankfurter Westen hakt´s. Auch die Mieter der NH sind nicht immer glücklich über deren Gebaren.
Ab in die Hütte
Rüder Umgang bei der Nassauischen Heimstätte. Noch heute, einige Tage nach der Begegnung, ist Katharina K. empört. Die 63-Jährige, die beim Caritas-Verband in Frankfurt arbeitet, hatte überraschend Besuch von ihrem Vermieter bekommen: Gleich vier Vertreter des Wohnungsunternehmens Nassauische Heimstätte (NH). Das Quartett kündigte an, die Wohnung werde im Sommer 2011 totalsaniert: Neues Bad, Küche, Toilette, Balkon und Böden...
weiter ...
|
| Frankfurter Neue Presse vom 25.11.2010, Denise Klug |
|
Mieterbeiräte für das Mainfeld
Vertretung soll die Bewohner regelmäßig informieren, doch die bestehende Initiative sieht Probleme. Damit es mit der Kommunikation besser klappt, hat die ABG Holding in der Niederräder Wohnsiedlung Mainfeld Mieterbeiräte wählen lassen. Diese sind jedoch umstritten...
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 11.08.2010, Claus-Jürgen Göpfert |
|
"Das geht zu schnell und zu weit"
Reaktionen der Städte am Beispiel Frankfurts. Wann genau die neue Zeit für Frankfurt am Main beginnt, verrät Stefan Keuchel nicht. "Ende des Jahres", sagt der Sprecher von Google Deutschland nur, sollen die Bilder aus Deutschlands fünftgrößter Stadt verfügbar sein...
weiter ...
|
|
|
|
Mieterverein gegen Umbau
Hochhaussiedlung Mainfeld soll "sanft" saniert werden. Der Frankfurter Mieterverein "Mieter helfen Mietern" spricht sich gegen die geplante Umgestaltung der Hochhaussiedlung Mainfeld aus. Die Ergebnisse ...
Aufrufbar über FAZ-Archive (kostenpflichtig!)
|
| Frankfurter Rundschau vom 05.06.2010, Stefan K. Behr |
|
Nur noch teuer
Mieterverein warnt vor Mainfeld-Sanierung. Der Verein Mieter helfen Mietern hält die Pläne zur Umgestaltung der Hochhaussiedlung im Mainfeld für einen
"bundesweit einzigartigen Umbau einer Sozialsiedlung" - und das keineswegs in einem positiven Sinne..
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 10.02.2010, Jutta Ochs |
|
Ohne Murren
Mietervereine fordern die Frankfurter auf, an der großen Befragung für den Mietspiegel teilzunehmen. Da ruft wer an, bittet im Namen der Stadt um ein Interviewtermin wegen "irgendetwas mit der Wohnung" und dem Frankfurter Mieter ist das "ganz schön lästig" - wieder verschwendete Lebenszeit, murren aktuell einige Betroffene...
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 04.01.2010, Jutta Ochs |
|
Stabile Preise
Gebühren im neuen Jahr. Das neue Jahr fängt ja gut an. Insofern jedenfalls, als dass die rund 670.000 Frankfurter Bürger nicht befürchten müssen, dass ihnen die Stadtverwaltung ganz tief in die Tasche greift oder sie anderweitig schikaniert. Gebühren, Entgelte, Tarife, Eintritte bleiben - im Wesentlichen - gleich, an einigen Stellen gibt es sogar Vergünstigungen. Es gibt aber auch einen sehr negativen Ausreißer.
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 19.12.2009, Jutta Ochs |
|
Kürzere Sperrfrist
Eigentumswohnungen. Proteste von Mietervertretern ebenso wie Einsprüche der schwarz-grünen Frankfurter Stadtregierung hatten keinen Erfolg. Das Kabinett der Landesregierung aus CDU und FDP hat am Freitag beschlossen, die Kündigungssperrfrist ("Hessische Verordnung zur Bestimmung von Gebieten mit verlängerter Kündigungsbeschränkung") bei Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen vom 1. Januar an von bislang zehn auf fünf Jahre zu verkürzen.
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 11.12.2009, Jan Szyszka |
|
Misstrauen in den Wohntürmen
Niederrad - Die Bewohner des Mainfelds erwarten nichts Gutes. In den Abendstunden wirkt es geradezu idyllisch. Wenn das trübe Grau der Niederräder Hochhaussiedlung im Mainfeld im Dunkel der Nacht versinkt und hinter jedem zweiten Fenster Lichter blinken. Die Weihnachtsdekoration lässt das Mainfeld friedlich und ruhig wirken. Aber Ute und Gerhard Kampschulte können diesen Anblick zur Zeit nicht genießen.
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 11.12.2009, Georg Leppert |
|

Mainova stellt Wasser doch nicht ab
Nach Mieterärger. Die Mieter in der Dieburger Straße 17 und 19 konnten auch am Donnerstag duschen. Anders als angekündigt hat die Mainova die Wasserversorgung nicht eingestellt. Der Vermieter habe den offenen Betrag am Donnerstagmorgen beglichen, sagte Mainova-Sprecher Frank Döbert.
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 09.12.2009, Georg Leppert |
|

Mainova dreht den Hahn zu
Vermieter zahlt nicht. Ernst Peppel hat es eilig. Der Mieter des Hauses Dieburger Straße 17 hat am Mittwoch viele Termine - unter anderem bei Anwälten. Denn Peppel versucht, "den schlimmsten Fall" abzuwenden, wie er sich ausdrückt.
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 08.12.2009, Jutta Ochs |
|
Angst vor Eigenbedarfskündigung geht um
Verunsicherte Mieter. Besorgte Mieter aus Wohnungen in Bockenheim, Sachsenhausen, Bornheim und insbesondere aus dem Nordend fragen in Scharen Mietrechtsjuristen um Rat.
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 07.12.2009, Jutta Ochs |
|
Wende gegen die Mieter
Grüne kritisieren kürzere Kündigungssperrfrist. Von einem „Schlag ins Gesicht der Mieter“ spricht Grünen-Fraktionschef Olaf Cunitz. Die schwarz-grüne Koalition im Römer hat der Vorstoß der hessischen Landesregierung, die Kündigungssperrfrist bei Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen von zehn auf fünf Jahre abzusenken, kalt erwischt.
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 30.11.2009, Jutta Ochs |
|

Weiter Streit um Kehrgebühren
Straßenreinigungskosten. Die zum neuen Jahr steigende Kehrgebühr hält die Debatte über "himmelschreiende Ungerechtigkeiten", so der Verein Mieter helfen Mietern, bei der Verteilung der Straßenreinigungs-Kosten auf Eigentümer und auch auf die Mieter am Kochen.
weiter ...
|
| Frankfurter Algemeine Zeitung, November 2009 |
|
Streit um Siedlung "Im Mainfeld"
CDU und Grüne wollen Sanierung / SPD dagegen. Die von der schwarz-grünen Koalition ins Auge gefassten Pläne für die Niederräder Wohnsiedlung "Im Mainfeld" bleiben umstritten. Jetzt hat sich ...
Aufrufbar über FAZ-Archive (kostenpflichtig!)
|
| Frankfurter Rundschau vom 13.11.2009, Matthias Arning |
|
Gelungene Teilhabe
Kommentar zu Themen aus Frankfurt und Rhein-Main. Sanierung oder Abriss? Als wenn das die einzigen Fragen wären, die sich mit der Debatte über die Zukunft des Mainfelds in Niederrad verbinden würden.
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 13.11.2009, Jutta Ochs |
|
Wer bleiben will, der bleibt
Siedlung Im Mainfeld. Für Ute Kampschulte ist die Sache ganz klar: Die Mieter des Mainfelds wollen ihre Siedlung erhalten, erwarten von der ABG Holding allerdings eine Sanierung der Hochhäuser nahe des Mains.
weiter ...
|
| Frankfurter Neue Presse vom 13.11.2009, Günter Murr |
|
Keine Einigung über das Mainfeld
Parlament schwankt zwischen Abriss und Sanierung. Ein Abriss der Hochhäuser im Niederräder Mainfeld ist immer noch nicht vom Tisch. Das Stadtparlament hat gestern Abend beschlossen, die Alternativen Sanierung oder Rückbau zu prüfen.
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 12.09.2009, Jutta Ochs |
|
Gerechte Abgabe
Hat die Stadt von Mietern über Jahre hinweg zu viel Fehlbelegungsabgabe gefordert? Ein Verfahren vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof, das jetzt mit einem Vergleich endete, legt diesen Verdacht zumindest nahe. Die Stadt Frankfurt muss ihre Forderung an eine Mieterin von monatlich 161 Euro auf 118 Euro kürzen.
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 12.09.2009, Jutta Ochs |
|
Argwohn gegen die Abgabe
Was ist gerecht? Die Fehlbelegungsabgabe ist immer wieder der Anlass für kontroverse Debatten. Die haben sich verschärft, weil sich Mieter über Gebühr belastet fühlen. (Leitartikel)
Ein Verfahren vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof legt zumindest den Verdacht nahe, die Stadt Frankfurt ziehe bei Mietern über Gebühr Fehlbelegungsabgabe ein.
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 23.05.2009, Andreas Müller |
|
Schimmel auf allen Ebenen
Der Unmut von Mietern im Riederwald über feuchte Keller und Wohnungen sowie über verschimmelte Räume ist groß. "Man lässt uns im Regen stehen. Ich bezahle umgerechnet 800 D-Mark Miete und kann den Keller nicht nutzen", schimpft Detlef Bernhard. Der 49-Jährige, seit fünf Jahren im Riederwald zu Hause, durchlebt seit seinem Umzug aus der Raiffeisenstraße in das Haus Motzstraße 11 vor zwei Jahren eine wahre Leidensgeschichte.
weiter ...
|
| Frankfurter Neue Presse vom 23.05.2009, Andreas Haupt |
|
Schimmelpilz nervt Mieter
Die Wohnungsbaugesellschaft nennt den Zustand ganz natürlich, da viele Häuser im Riederwald aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts stammten. Da sei Isolierung noch kein Thema gewesen.
Riederwald. Mehrere Umzugskartons mit seinem Hab und Gut musste Detlef Bernhardt schon wegwerfen.
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 21.04.2009, Jutta Ochs |
|
Die Lyoner wird ein Star
Mieterschützer freuen sich über Umwandlung der Bürostadt
Der Verein "Mieter helfen Mietern" glaubt an einen langfristigen Erfolg des Vorhabens, aus der Bürostadt Niederrad einen Wohnstadtteil zu machen. Die Mieterschützer halten sogar ein "weltweit richtungsweisendes Stadtteilprojekt" für möglich, das zudem "Star" einer geplanten Internationalen Bauausstellung werden könnte.
weiter ...
|
| Frankfurter Neue Presse vom 02.10.2008, Thomas Remmlein |
|
Bauland für 25 000 Wohnungen
Vertreter von Mietervereinen haben gestern Abend bei einer Bürgerversammlung im Plenarsaal des Römer das neue Wohnungsbauprogramm des Planungsdezernenten Edwin Schwarz (CDU) als unzureichend kritisiert. «Wohnen für alle» lautete das Thema der Veranstaltung. Um dem gerecht zu werden, will Schwarz in den nächsten fünf Jahren 2000 zusätzliche Wohnungen pro Jahr errichten.
Für Jürgen Lutz, Geschäftsführer des Vereins «Mieter helfen Mietern» ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein. ...
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 12.06.2008, Claus-Jürgen Göpfert |
|

Der Rastlose
Jürgen Lutz führt seit 22 Jahren den Frankfurter Verein "Mieter helfen Mietern"
Ein Tisch, zwei Stühle, ein Aktenschrank, ein Telefon, alles hoch oben unterm Dach in einer angeschrägten Kemenate: Karger kann ein Büro kaum ausfallen. Immer wieder springt Jürgen Lutz auf, schleppt Aktenordner an im Gespräch, blättert Seiten auf: "Bei mir wird noch alles in der alten Form archiviert." Darauf ist er stolz, seit 22 Jahren: 1986 hatte der gebürtige Fechenheimer "Mieter helfen Mietern" gegründet, den kämpferischsten Schutzverein von Stadt und Region.
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 04.06.2008, Claus-Jürgen Göpfert |
|
Die Schere im Wohnungsbau
Sozialwohnungen
Die Prognose von Jürgen Lutz fällt alarmierend aus. Wenn in Frankfurt nicht endlich erheblich mehr Sozialwohnungen gebaut würden, drohe in den ständig schrumpfenden billigen Unterkünften der Stadt eine "Konzentration der Ärmsten der Armen". Der Geschäftsführer des Vereins "Mieter helfen Mietern", der seit Jahrzehnten die Entwicklung in Frankfurt kennt, sagt "neue soziale Brennpunkte" voraus.
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 03.06.2008, Natalie Kiel |
|
Letzter Ausweg Mietminderung
Großbaustellen
Uns wurde hier Lebensqualität geraubt - das verzeihe ich denen nicht!". Oliver Korn wohnt in der Gronauer Straße, dort, wo seit anderthalb Jahren der neue Campo rund ums ehemalige Straßenbahndepot entsteht. Hämmern, kreischende Sägen, ein Alarmsignal der Kräne - der Lärm war sein alltäglicher Begleiter. Er hat versucht, mit den Bauarbeitern zu sprechen. Ohne Erfolg.
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 03.06.2008, Claus-Jürgen Göpfert |
|
Ruf nach Sozialbauten
Kritik des Mietervereins
Der Verein "Mieter helfen Mietern" hat "nachdrücklich" den Bau von Sozialwohnungen in Frankfurt gefordert. Diese Aufgabe werde immer dringlicher, sagte der Vereinsvorsitzende Jürgen Lutz. Denn die Zahl der vorhandenen Sozialwohnungen schrumpfe massiv, weil immer mehr aus der Sozialbindung fielen.
Wenn die städtische Wohnungsgesellschaft ABG Holding sich damit brüste, sie tue viel für den sozialen Wohnungsbau,"stellt das die Realität auf den Kopf", so Lutz. Tatsächlich schaffe die ABG nicht einmal 100 Sozialwohnungen im Jahr. Diese Zahl sei die Mindestmenge, die von der Stadt nicht unterschritten werden dürfe. Denn der Überschuss aus den Einnahmen bei der Fehlbelegungsabgabe für gutverdienende Mieter in Sozialwohnungen müsse nun einmal für den Wohnungsbau verwendet werden.
Tatsächlich habe die ABG Holding in jüngsten Jahren hauptsächlich Eigentumswohnungen errichtet - und das auf "Filetgrundstücken" in den besten Lagen. Die frühere Mischung von einem Drittel sozialer Wohnungsbau, einem Drittel normaler Mietwohnungen und einem Drittel Eigentum sei aufgegeben worden. jg
|
| Frankfurter Rundschau vom 21.05.2008, Jutta Ochs |
|
Dem System Fehlbelegungsabgabe droht der Kollaps. Wenige Geringverdiener müssen den gesamten Wohnungsbau finanzieren
Leitartikel
In Wellen kommt ja immer wieder Kritik an der Fehlbelegungsabgabe auf. Mittlerweile aber ist die theoretische Konstruktion, auf der die Abgabe gründet, in Frankfurt dermaßen wackelig geworden, dass das ganze System grundlegend reformiert, am besten ganz abgeschafft werden sollte. Wenn die schwarz-grüne Stadtpolitik Wohnungsbau bis 2011 ins Zentrum ihrer Bemühungen rücken will, dann muss sie sich schonungslos mit dem Thema Fehlbelegung auseinandersetzen.
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 21.05.2008, Jutta Ochs |
|
Kaum Geld im Topf
Fehlbelegung sinkt (Kommentar zu obigem Leitartikel)
Auf fünf Seiten müssen intime Angaben zu Einkommenslage und Familienverhältnissen offen gelegt werden. Rund 30 000 Frankfurter brüteten in den vergangenen Monaten über den Fragebogen des Wohnungsamtes. Das hatte zur alle drei Jahre fälligen Erhebung der Fehlbelegungsabgabe aufgerufen. Die Befragung ist laut Waltraud Meier-Sienel, Leiterin des Wohnungsamtes, bis auf etwa 5000 Nachzügler abgeschlossen. Die Berechnungen dauern noch an. Es gibt aber einen deutlichen Trend: Es gibt kaum noch Abgabenzahler in der Stadt.
weiter ...
|
| Frankfurter Neue Presse vom 21.05.2008, Sören Rabe |
|
ABG investiert in sozialen Wohnungsbau
Frankfurt
Die Wohnungsbaugesellschaft ABG Holding widerspricht dem Verein „Mieter helfen Mietern“, dass man sich beim Neubau nur noch auf Filetstücke konzentriere. „Wir gehen im sozialen Wohnungsbau andere Wege“, sagt ABG-Geschäftsführer Frank Junker. Als Beispiel nennt er die Mammolshainer Straße, wo geförderte Wohnungen von der ABG errichtet wurden, die aber dem freien Wohnungsmarkt zur Verfügung stehen. Im Gegenzug dafür wurden aus dem ABG-Bestand der Stadt in größerer Anzahl preisfreie Wohnungen für den sozialen Wohnungsmarkt überlassen. „Wir wollen damit eine Ghettobildung verhindern.“ Zudem müsse man wegkommen von der teuren Objekt- hin zur Subjektförderung mit höheren Wohngeldern.
|
| Frankfurter Neue Presse vom 19.05.2008, Sören Rabe |
|
Mieter-Verein warnt: Es fehlen Sozialwohnungen
Frankfurt
Der Verein Mieter helfen Mietern mahnt den Bau von Sozialwohnungen in Frankfurt an. Angesichts der massiven Schrumpfung des Bestandes „wird der Bau neuer Sozialwohnungen immer dringlicher“, so Vereinssprecher Jürgen Lutz. Nachdem sich Bund und Land zurückgezogen hätten, liege die Aufgabe allein bei der Stadt. „Doch die Verantwortlichen lehnen es ab, hierfür Mittel bereitzustellen.“
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 17.05.2008, Jan Szyszka |
|
Im Kessel kocht’s
Sachsenhausen Anwohner des Sonnenrings nehmen überhöhte Energiekosten nicht länger hin
Eigentlich kann Ralf Schubert mit seiner Wohnung an der Mailänder Straße zufrieden sein. 130 Quadratmeter mit Balkon sind seit fünf Jahren sein Eigen. Seitdem ärgert sich der im Rechenzentrum des Flughafens arbeitende IT-Experte regelmäßig - wenn die Jahreskostenabrechnung der Mainova kommt und Schubert die Details prüft. "Abzocke im großen Stil" nennt er das Vorgehen des Energieunternehmens. Schubert glaubt, dass er wie die rund 300 Anwohner der 70er-Jahre-Wohnanlage im sogenannten Sonnenring jeweils mehrere Hundert Euro pro Jahr zu viel für die Energie zahlen, weil die Mainova zu viel abrechnet.
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 13.02.2008, Jutta Ochs |
|
Quittung wird zur Kostenfalle
Mietvertrag
Beate W. ist 90 Jahre alt und steht noch mitten im Leben. Sie geht gerne selbst einkaufen, ist aktiv in Clubs für Ältere und fühlt sich gut aufgehoben in ihrer Wohnung in einer Seniorenanlage der Wohnheim GmbH in der Adalbertstraße in Bockenheim. Eigentlich. Seitdem das Schloss an ihrer Wohnungstür sich immer schlechter bewegen ließ, ist das Vertrauen in den "guten Vermieter Wohnheim" allerdings massiv gestört.
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 13.02.2008, Jutta Ochs |
|
Geld zurück an Mieterin
Wohnheim gibt nach
Die Wohnheim GmbH hat sich bei ihrer 90 Jahre alten Mieterin Beate W. aus Bockenheim entschuldigt und den Betrag für ein neues Sicherheitstürschloss zurückerstattet. Gegen den Willen der Mieterin waren die Kosten von 224,91 Euro sogar schon vor dem Einbau von ihrem Konto abgebucht worden (die FR berichtete).
Laut Mietvertrag muss der Vermieter solche Kosten bezahlen. Beim Einbau musste Beate W. ein angebliches Quittungs-Formular unterschreiben, das sich aber als Einverständnis-Erklärung zur Zahlung entpuppte. Die Wohnheim hatte unterstellt, die Seniorin habe das Schloss selbst beschädigt, der Vorwurf sei aber ausgeräumt, sagt Servicecenter-Leiter Klaus Oehm. ox
|
| Frankfurter Neue Presse vom 21.11.2007, Andreas Haupt |
|
Mieter stoppen Neubaupläne
Die Hansaallee 34 soll abgerissen werden, doch die Bewohner wollen nicht ausziehen
Nordend. Die Runde gibt sich kämpferisch. Im „Hansagrill“, unten an der Hansaallee 34 (ehemals Wienerwald), sind sich alle einig: Sie ziehen nicht aus. Eine Abfindung zu kassieren und sich eine neue Wohnung zu suchen, das ist für Bewohner aus der Nummer 34 keine Option. Da müsse sie der Eigentümer, der den 50er Jahre Bau zugunsten eines Neubaus abreißen möchte, schon rausklagen. „So eine preiswerte Wohnung wie diese finden Sie in der Nähe nicht“, sagt ein älterer Herr. Deshalb will er bleiben.
weiter ...
|
| Frankfurter Rundschau vom 25.10.2007 |
|
"Abriss ist ein Politikum"
Nachrichten / aus dem Römer
Eine Abrissgenehmigung für das Haus Hansaallee 34 ist nach Ansicht des Vereins Mieter helfen Mietern ein "Politikum", über das die Stadt noch zu entscheiden habe. Der Wohnblock stand über Jahre teilweise leer. Jetzt ist er verkauft. Der neue Eigentümer versucht über einen Anwalt, die Mieter zu einem schnellen Auszug zu bewegen. Nach den Erfahrungen des Mietervereins würden in dieser Situation Kündigungen vor Gericht nie anerkannt.
|
Frankfurter Rundschau vom 19.10.2007, Jutta Ochs
|
|
Schrecken im Spekulationshaus
Immobiliengeschäfte in Frankfurt
"Es gab Herren im Haus, die haben geweint vor Verzweiflung", sagt Mieterin Gertrud G. Sie hat nicht geweint, sie will kämpfen, mit all ihren verbleibenden Kräften - und dem Rechtsschutz. Gertrud G. ist 87 Jahre alt, von diesen hat sie 56 Jahre im Wohnblock in der Hansaallee 34 verbracht. "Und ich bleibe auch dort." Die 87-Jährige ist zu allem entschlossen, auch, wenn es hart kommt. "Wo soll ich denn sonst hin? In meinem Alter nimmt mich doch kein Vermieter mehr."
weiter ...
|
Frankfurter Rundschau vom 26.07.2007, Jutta Ochs
|
|
Wohnungsmarkt ist aus Sicht der CDU von Zweckentfremdung kaum betroffen
"Hysterie völlig unbegründet" / Mieterverein widerspricht
Eigentümer durften ihre Wohnungen nicht einfach leer stehen lassen oder in Büros umwandeln: Dieses Verbot der Wohnraumzweckentfremdung hob die CDU-Landesregierung 2004 auf. Dennoch ließen sich keine "nachteiligen Auswirkungen" auf den Frankfurter Wohnungsmarkt feststellen. Das jedenfalls erfuhr der Frankfurter Landtagsabgeordnete Ulrich Caspar (CDU) durch eine Anfrage beim zuständigen Wirtschaftsminister Alois Rhiel (CDU). Zwar sei im Jahr 2004 ein "leichter Anstieg" bei der Umwandlung von Wohn- in Büroraum zu verzeichnen gewesen. 115 Wohnungen seine betroffen gewesen. Doch im Jahr 2005 sei mit 89 Wohnungen wieder etwa das Niveau von 2003 (87) erreicht gewesen. Umgekehrt sei aber auch Wohnraum aus Büros gewonnen worden.
weiter ...
|
Frankfurter Rundschau vom 12.07.2007, Jutta Ochs
|
|
Behördenrückfall
Leitartikel
Der Bürger ist mündig, gebildet, selbstbewusst - und hat meist eine Rechtsschutzversicherung. Die Zeiten, in denen der Einzelne hilflos zitterte vor der Macht und der möglichen Willkür von Ämtern und Behörden, ist lange vorbei. Denn auch die andere Seite hat ja dazugelernt. In Frankfurt hat sich die Stadtverwaltung seit rund zehn Jahren selbst verordnet, bürgerfreundlich zu sein.
weiter ...
|
Frankfurter Rundschau vom 12.07.2007, Jutta Ochs
|
|
Ein Kämpfer weicht dem Amt
Bestie Bürokratie
Ortwin M. ist 65 Jahre alt, Elektriker im Ruhestand und sagt von sich, dass er eigentlich "ein Kämpfer" sei. Er wollte sich nicht einschüchtern lassen, hat sich juristischen Beistand gesucht, wollte sich wehren dagegen, dass ihm von der Behörde "von heute auf morgen das Heim genommen" wird. Jetzt hat er kapituliert.
weiter ...
|
Frankfurter Rundschau vom 08.05.2007, Jutta Ochs
|
|
Kein Mieter muss Baulärm ertragen
Ein Urteil des Landgerichts Frankfurt stellt jetzt klar: Nachbarn einer Großbaustelle haben Anrecht auf Mietminderung. Auch in einer Metropole wie Frankfurt ist der Baulärm nicht als "großstadttypisch" hinzunehmen.
Frankfurt - Ein ganz anderer Trend hatte sich in Amtsgerichtsurteilen der jüngsten Zeit immer mehr durchgesetzt. Insbesondere in "innenstadtnahen Lagen" sowie entlang "der Ausfallstraßen" und "größeren Verkehrsadern" müssten Mieter Schmutz und Krach von großen Baustellen in einer Metropole wie Frankfurt hinnehmen, hieß es in den meisten Urteilen. Allerdings vertraten einige der Amtsrichter doch noch eine andere Auffassung. So konnte es im Herbst 2006 zu dem kuriosen Fall kommen, dass zwei Mietparteien, die in demselben Haus im Frankfurter Stadtteil Bockenheim wohnen, mit zwei unterschiedlichen Urteilen nach Hause gingen. Der einen wurde ein Recht auf Mietminderung zuerkannt, der anderen nicht (Aktenzeichen 33 C 4587/05-50).
weiter ...
|
Frankfurter Rundschau vom 10.01.2007, Tanja Kokoska
|
|
Gesellschaft verliert Prozess um höhere Miete
Rechtsstatus der Sozialcharta ungeklärt / Klage aus formalen Gründen abgewiesen
Der Prozess um Mieterhöhungen, die die Wohnungsbaugesellschaft Gagfah bei Frankfurter Mietern einklagen wollte, ist beendet: Das Amtsgericht hat die Klage nur "aus formalen Gründen" abgewiesen - der Rechtsstatus der bundesweit gültigen Gagfah-Sozialcharta bleibt ungeklärt.
weiter ...
|
Frankfurter Rundschau vom 14.11.2006, Heinz Siebold
|
|
Schlappe für Freiburger OB
Stadt darf Wohnungseigentum nach Bürgervotum nicht verkaufen
Die Stadt Freiburg darf die 7900 Wohnungen ihrer Stadtbau GmbH nicht wie von Ober- bürgermeister Dieter Salomon (Grüne) und dem Gemeinderat geplant verkaufen. Salomon sagte, die Stadt sei finanziell nun nicht mehr handlungsfähig.
weiter ...
|
| Frankfurter Neue Presse vom 12.09.2006, Andreas Haupt |
|
Für die Richter ist Lärm nicht gleich Lärm
Bockenheim. Im Dezember 2003 wurde die frühere Unions-Druckerei an der Franklinstraße abgerissen. Statt des alten Fabrikgebäudes entstanden moderne Büros. Weil sie den Lärm auf dieser Baustelle als enorme Belästigung empfanden, minderten einige Nachbarn in der Franklinstraße ihre Miete. Das wiederum veranlasste ihren Vermieter, die ABG Holding, auf Zahlung der Miete zu klagen. Inzwischen hat das Frankfurter Amtsgericht in vier Fällen Urteile gesprochen, sagt Rechtsanwalt Jürgen Lutz vom Mieterschutzverein „Mieter helfen Mietern“. Und wundert sich: Denn obwohl alle Fälle gleich gelagert seien, seien die gesprochen Urteile sehr unterschiedlich.
weiter ...
|
Frankfurter Rundschau vom 16.05.2006, Tanja Kokoska
|
|
Mieterverein streitet mit US-Investoren
Fortress-Konzern will Mieten seiner Frankfurter Wohnungen deutlich erhöhen / So genannte Sozial-Charta sorgt für UnklarheitenDer US-Konzern Fortress besitzt außer in Dresden auch Wohnungen in der Rhein-Main-Region - 2000 allein in der Frankfurter Innenstadt. Möglich wurde dies durch die Privatisierung öffentlichen Wohnraums. Jetzt erleben die Mieter eine Überraschung.
weiter ...
|